Illustrations

¸.·'´¯ ) ¸,¤ 25.06.2009 ¤,¸( ¯`'·.¸

»Gefühlt« mulmig, chaotisch, unaufgeräumt, unwohl
»Geträumt« wirres Zeug, das mich nicht zur Ruhe kommen ließ
»Gespielt« Final Fantasy IV für DS, Ragnarok Online, Experimente mit Copic Markern
»Gehört« Pet Shop Boys, Loreena Mc Kennitt, Schelmish
»Geschafft« "Buttons" für Bloginhalte, ... keine weiteren Heldentaten heute
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»Gezeichnet« wird nachgereicht
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Dies soll nun der erste Eintrag werden. Der erste richtige Eintrag. Das ist ja nicht so als hätte ich noch nie einen Eintrag verfasst oder überhaupt einen Blog geführt; aber ich empfinde es dennoch als einen wichtigen Moment. Vielleicht ein bisschen zu gefühlsduselig, hm?
Aber, hey, ich darf das. Es wird von mir erwartet. Ich bin ein Mädchen.
Also, Mädchen, was liegt dir auf dem Herzen?
Oh man. Mich bricht das so an. Ich hasse es mein Klischee zu erfüllen. Zum Teufel mit diesen fürchterlichen Gefühlen - wenn sie nicht wären, könnte ich problemlos mein Problem lösen. Ein bisschen ironisch, schelmisch bin ich wohl auch? Hm.
Eigentlich sollte man, wenn man schon Eigentümer von Gefühlshaustierchen ist, auch wissen wie es um sie steht. Pustekuchen.
Wie kann man zugleich Zorn, Wut, Hass und Liebe empfinden? Anscheinend geht das. So geht es mir nämlich momentan.
Gestern, während ich meinen täglichen Weg von meiner Firma zum Bahnhof lief, mit der zum Problem gehörenden Person SMS schrieb, brach diese hässliche Woge aus niederträchtigen Gefühlen über mir zusammen. Zack. Absolut vom diskutierten Thema losgelöst.
Erinnerungen heißt das hübsche Stichwort. Manche Dinge kann man leider weder vergeben, noch vergessen. Nur verdrängen und irgendwann platzt diese eitrige Wunde wieder auf und man steht wieder am Anfang.
Was tun? Noch einmal durchkauen was geschehen ist? Auf die gleiche Lösung kommen, dass es keine Lösung gibt? Weinen? Vertuschen? Weiterleben?
Heute morgen griff mich mein Vater auf - Weg: Bahnhof -> Firma -. Normales Gespräch. Ein bisschen Lachen. Bin ich wirklich so sehr zu manipulieren? Manche Menschen lachen anderen ins Gesicht und lästern dann hinter dem Rücken; aber so bin ich eigentlich nicht. Mein Problem ist irgendwie, dass ich aufgenommene Freundlichkeit zurückgebe ... wie ein Spiegel. Manchmal geht es zu schnell. Dann kommt eine Situation in der ich garstig sein könnte; aber ich bin es nicht. Zu schnell - manchmal dreht sich das Leben schneller um mich als ich denken kann. Noch so etwas, das ich hasse. Ich komm mir dann vor wie ein verlogenes Stück. Im Nachhinein denk ich dann: Du Miststück. Jetzt hast ihn angelächelt. Du kannst ihn gar nicht leiden. W.a.r.u.m?!
Ich bin ein Milchglasspiegel. Man muss nur genau genug hinschauen, dann sieht man erst wie es wirklich aussieht.
Es ist schon wieder Donnerstag - doch heute morgen dachte ich in meinem schlafestrunkenen Zustand, dass es Freitag wäre. Schade. Leider noch nicht. Enttäuschung pur. Warum muss ich auch immer die ganze Nacht hindurch so intensiv träumen, dass ich am Morgen schon wieder so kaputt bin? Was ich träume? Abenteuer. Immer Abenteuer. Ich träume nichts anderes. Vielleicht lese ich zu viele Fantasy-Bücher, vielleicht ist das aber auch die Traumsprache, die ich am besten verstehe. Das bringt nur leider nichts. Selten verstehe ich was hinter den Träumen steht.
Natürlich sieht ein Traum nicht so aus: Man sieht sich im Spiegel und ist plötzlich unglaublich fett.
Das würde dann folgendes bedeuten: Warnung! Achtung, du wirst zu mollig.
Nene, das wäre ja eine Botschaft, die viel zu einfach und unkompliziert wäre.

Zumindest eine kleine positve Nachricht kann ich notieren. Nachdem mein Freund und ich unser Zimmer umgeräumt haben, fühle ich mich nun (beinahe) pudelwohl. Die Wand könnte mal wieder nach schätzungsweise sieben Jahren gestrichen werden; aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein.
Ich habe momentan auch wieder so etwas wie einen geregelten Tagesablauf, oder zumindest Elemente darin, die sich wiederholen. Eine Kleinigkeit; aber ich finde sie sehr positiv.
Ein kleiner Eintrag; aber ein feiner Eintrag.
Ich wünsch euch allen einen schönen Donnerstag.
25.6.09 15:41
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


p. / Website (26.6.09 00:18)
Hallo,

oh, ich mache viele Dinge von denen viele annehmen das man es eigentlich nicht macht, aber das ist nicht wichtig. Ein Zitat das ich letztens gelesen hatte, ich weiß nicht mehr von wem, trifft das ganz gut: "Nicht tausend Worte über Taten, sondern die Tat an sich ist was zählt", so oder so ähnlich. Und naja, wenn ich ehrlich bin steht in meinem Blog nicht viel mehr, mehr Buchstaben ja, aber über den Sinn lässt es sich streiten.

Hab einen schönen Tag morgen,

p.
p.

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